Evosla

Ausgabe Oktober 2026

Zwei Personen sitzen in Campingstühlen auf einer blühenden Wiese und blicken über sanfte, grüne Hügel.
Wer über Leerstand nachdenkt, beginnt meist bei der Lage.

Wenn ein Fachgespräch klärt, ob Ihr leerstehender Anbau als Gästeunterkunft taugt

Es geht um kleine Nebeneinnahmen aus freier Zeit, nicht um einen neuen Lebensweg: Dieser Beitrag erklärt, wie ein Beratungsgespräch zu leerstehendem Wohnraum abläuft und für wen es sich eignet.

Ein Anbau mit eigenem Eingang, ein Gartenstudio, eine Ferienwohnung, die nur im Sommer gebraucht wird: In vielen Haushalten steht ein Raum den grössten Teil des Jahres leer. Wer sich fragt, was daraus werden könnte, stösst schnell auf eine Vorfrage. Was ist dieser Raum eigentlich wert, wenn man ihn vermietet?

Eine Möglichkeit, das herauszufinden, ist ein kurzes Beratungsgespräch mit einer Fachperson. Es beruht auf den Angaben, die man vorher selbst macht, und es bleibt unverbindlich. Dahinter steht ein bescheidener Gedanke: ein wenig Zusatzeinkommen von zu Hause, aus freier Zeit, ohne den Alltag umzubauen. Dieser Beitrag beschreibt, wie das Gespräch zustande kommt, was dabei besprochen wird und wo die Grenzen liegen.

Vom leeren Raum zum Telefonat: was man zuerst zu sehen bekommt

Der Ablauf ist überschaubar. Wer ihn zum ersten Mal sieht, begegnet mehreren Stationen, und keine davon verlangt eine Entscheidung.

Zuerst eine Seite, die Fragen stellt. Der Einstieg ist kein Anmeldeformular, sondern ein kurzer Check. Er fragt nach der Art des Raums, danach, wie lange er leer steht, ob er eingerichtet ist und wie die Betreuung der Gäste aussehen soll. Wer geantwortet hat, sieht eine Zusammenfassung der eigenen Angaben.

Dann der Grund, warum Räume leer bleiben. Property Hosting Desks Formulierung lautet, dass viele Eigentümer einen Anbau, ein Gartenstudio oder ein Ferienobjekt monatelang leer lassen, weil sie sich nicht selbst um die Gästekommunikation, die Reinigung und die Inserate kümmern möchten. Das ist nachvollziehbar. Es erklärt, warum im Gespräch von Anfang an die Frage mitläuft, wie viel Betreuung man abgeben will.

Danach das Telefonat. In eigenen Worten beschreibt Property Hosting Desk den Anruf als kurz: Eine Hosting-Fachperson sehe sich Lage, Grundriss und Verfügbarkeit der Immobilie an und erkläre, welche örtlichen Bewilligungen anstehen und welche Formen der Vollverwaltung es gibt.

Zum Schluss die Kontaktangaben. Auf den Seiten von Property Hosting Desk lautet die Formulierung, dass Eigentümer den Objekt-Check abschliessen und ihre Kontaktdaten hinterlassen, um den Beratungsanruf zu erhalten, und dass für die Teilnahme keine Gebühr anfällt. Frühere Fallbeispiele seien Veranschaulichungen und keine Zusage. Wie sich ein Ertrag im Einzelfall ergibt, hängt nach Darstellung des Anbieters von Lage, Saison, örtlichen Vorschriften und Auslastung ab.

Den eigenen Raum einmal durchsehen lassen

Eine Seite, wenige Fragen, am Ende eine unverbindliche Gesprächsanfrage.

Wert Ihres Grundstücks oder Ihrer Immobilie prüfen

Passt Ihr Raum zu einem solchen Gespräch? Ein kurzer Selbstcheck

Drei Fragen, nichts wird gespeichert, niemand sieht die Antworten. Jede Antwort bekommt eine kurze Einordnung. Am Ende steht eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie lautet: eher nicht.

Selbstcheck

Welcher Raum steht zur Frage?

Das ist die klarste Ausgangslage: ein Raum, der sich vom Haushalt trennen lässt.

Hier geht es vor allem um Nutzungszeiten und um die Frage, wer vor Ort ist.

Das ist ein Sonderfall. Eigener Zugang, Hausordnung und Nachbarn spielen eine grössere Rolle.

Dann gibt es für ein solches Gespräch wenig zu besprechen. Das ist keine Wertung, nur eine Beschreibung.

Wie viel Betreuung möchten Sie selbst übernehmen?

Dann kommen eine gemeinsame Betreuung oder die Vermietung in eigener Regie in Frage.

Auch das ist üblich. Im Gespräch geht es dann vor allem um die Vollverwaltung.

Dann ist Vermietung vermutlich nicht das Richtige. Auch das lässt sich mit einer Fachperson besprechen.

Wie stehen Sie zu Bewilligungen und Vorbereitung?

Das passt. Jede Vermietung braucht örtliche Bewilligungen, und sie brauchen Zeit.

Genau dafür ist das Gespräch gedacht: Die Fachperson erklärt, was vor Ort gilt.

Dann wird es schwierig, denn ohne Vorbereitung gibt es keine Vermietung.

Ein weisses Haus mit dunklem Dach zwischen hohen Kiefern, davor eine sonnige Wiese unter blauem Himmel.

Wenn das Ergebnis passt

Der Check fragt nach Raum, Leerstand, Ausstattung und Betreuung, mehr braucht das Gespräch nicht.

Bewertungs-Check starten

Ein Zusatzeinkommen von zu Hause hängt an Details: worauf eine Einschätzung schaut

Eine Einschätzung ist selten ein einzelner Wert, sondern der Vergleich mehrerer Posten. Die wichtigsten, in Alltagssprache:

Steuerschätzung und Vergleichsverkäufe
Die amtliche Schätzung ist oft älter als der Markt. Vergleichbare, kürzlich verkaufte Objekte in der Nachbarschaft zeigen, wo er heute steht.
Lage und Zonenplan
Was auf dem Grundstück erlaubt ist, entscheidet mit darüber, was sich daraus machen lässt.
Zustand und Ausstattung
Ein eingerichteter Raum lässt sich schneller anbieten als einer, der als Lager dient. Bei geplanten Umbauten zählt der Plan, nicht die Absicht.
Leerstand und Saison
Ein Raum, der nur an Wochenenden oder in den Ferien frei ist, wird anders beurteilt als einer, der das ganze Jahr leer steht.
Betreuung
Selbst empfangen, gemeinsam betreuen oder alles abgeben: Jede Form verteilt Aufwand und Verantwortung anders.
Ländliche Hügellandschaft im Abendlicht mit Feldern, Wald und einzelnen Häusern.

Die Grenzen gehören dazu, und sie lassen sich benennen. Zwei Spalten fassen zusammen, was ein solches Gespräch leisten kann und was bei den Eigentümern bleibt.

Was ein Gespräch klären kann

  • Wie Lage, Zonenplan, Zustand und Vergleichsverkäufe in eine Einschätzung einfliessen.
  • Welche Form der Vermietung zum Raum passt: selbst betreut, gemeinsam betreut oder vollständig abgegeben.
  • Welche örtlichen Bewilligungen üblicherweise zur Sprache kommen.

Was bei Ihnen bleibt

  • Mit den Kontaktangaben willigen Sie ein, dass Immobilienmakler oder Bewertungspartner Sie telefonisch oder per E-Mail zu Ihrer Immobilie und einem möglichen Verkauf kontaktieren dürfen.
  • Jede Vermietung und jede Verpachtung braucht Bewilligungen, Vorbereitung und laufende Betreuung.
  • Werte von Immobilien und Land hängen von Standort, Zonenplan, Zustand, Vergleichsverkäufen und der Nachfrage im Moment des Verkaufs ab. Fallbeispiele früherer Anfragen sind Rückblicke, keine Aussage über Ihr Objekt.
Für wen kommt ein solches Gespräch in Frage?
Für Eigentümerinnen und Eigentümer mit einem abtrennbaren Raum, einem Zweitwohnsitz oder einem Stück Land, die vor einer Vermietung oder einem Verkauf zuerst eine Einschätzung möchten. Wer keinen freien Raum hat oder keine Gäste empfangen will, hat wenig davon.
Was braucht es dafür?
Eine Immobilie mit einem eigenständigen Anbau, einer freien Einliegerwohnung oder einem Zweitwohnsitz, dazu Kontaktangaben für das Beratungsgespräch.
Wo ist das Angebot verfügbar?
Laut Anbieter in allen unterstützten Märkten und Sprachen. Die Anfrage läuft über eine Seite auf dieser Website.

Ein Gespräch ersetzt keine Entscheidung. Es liefert Material dafür: einen nüchternen Blick auf Lage, Zustand und Betreuung durch eine Fachperson.

Wer in freier Zeit und von zu Hause aus prüfen möchte, ob sich ein kleines Zusatzeinkommen mit dem eigenen Raum verbinden lässt, beginnt mit dem Check auf der nächsten Seite.

Eine Einschätzung statt einer Vermutung

Mit wenigen Angaben lässt sich ein unverbindliches Gespräch anfragen.

Immobilienbewertung anfragen